Verletzungen im Fußball // Theorie

Verletzungen im Fußball // Theorie

Wie oft verletzt sich ein Fußballer? Welche Körperteile sind betroffen und wie sieht das Thema im Jugendfußball aus?

Sportverletzungen nehmen im Mannschaftssport Fußball eine prominente Rolle ein. Woche für Woche sehen wir in den höchsten deutschen Ligen, wie sich ein Spieler während eines Sprints oder eines Zweikampfes verletzt und meistens für längere Zeit ausfällt. Auch im höheren Jugendfußball sind Verletzungen nicht selten und führen bei langwierigen Ausfällen sogar oftmals zur Ausmusterung aus einem Nachwuchzleistungszentrum.

Auf Mesoebene betrachtet, sehen wir in Deutschland seit den letzten fünf Jahren ein Wachstum des Mannschaftsports Fußball. Im Jahr 2018 spielten rund 7 Millionen Mitglieder, in knapp 25.000 Fusballvereinen, Fusball (DFB Mitglieder Statistik 2018). Aufgrund dieses steigenden gesellschaftlichen Trends befasst sich dieser Artikel mit dem Thema „Sportverletzungen im Fußball“.

Im folgenden Artikel soll, anhand von Studien, untersucht werden, welche Sportverletzungen am häufigsten auftreten und wie diese zustande kommen. Des Weiteren beleuchtet die Arbeit die Sportverletzungen jugendlicher, sowie erwachsener Fußballer im hohen Leistungsbereich. Die Ergebnisse der Studie können gegebenenfalls in die Trainingsarbeit und Trainingsdiagnostik einfließen und für neue Erkenntnisse sorgen.

Theoretischer Hintergrund

Anatomische Einführung

Zu allererst ist es von Wichtigkeit die uns zu erwartenden anatomischen Begrifflichkeiten auszuführen, welche sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in unserem Thema „Sportverletzungen im Fußball“ wiederfinden. Aufgrund der hohen Belastung durch azyklische Sprints und Zweikämpfen sind primär Sportverletzungen des Bänder- und Sehnenapparats, sowie der Knorpel- und Knochenstruktur der unteren Extremitäten zu erwarten.

Die am häufigsten zu erwartenden Verletzungen, welche durch Zweikämpfe oder durch Sprints verursacht werden, betreffen den M. quadriceps femoris (Oberschenkelmuskel; 26,7%), das Articulatio genus (Kniegelenk; 15,1%), das Articulatio talocruralis (oberes Sprunggelenk; 13,8%), den M. peroneus longus et brevis (Wadenbeinmuskulatur/ Unterschenkel; 9,6%) und den Tarsus (Fuß; 8,6%) (Fußballverletzungen.com).

Abb. 1

Der Oberschenkelmuskel (M. Quadriceps femoris – Abb. 1) bildet den wichtigsten und stärksten Strecker im Kniegelenk und zieht über die Patella. Er verläuft über den Femurknochen, welcher trichterförmig verläuft und über mediale und laterale Condylen verfügt (Oberschenkelknochen). Dort setzt er an der Tuberositas Tibiae an. Der M. Quadriceps femoris hat vier Anteile:

1.) M. rectus femoris (Ursprung: Spina iliaca ant. Inf)
2.) M. vastus medialis (Ursprung: medialer femur)
3.) M. vastus lateralis (Ursprung: lateraler femur)
4.) M. vastus intermedius (Ursprung: zentraler femur)

Abb. 2

Die Bewegungen des Kniegelenks (Articulatio genus – Abb. 2) werden von zwei Bandsystemen ausgeführt. Das erste Bandsystem befindet sich innerhalb des Gelenkes und werden intra articulation Bänder (lig. Cruciatum ant. et post.; Kreuzbänder) genannt, welche zur Stabilisierung und Flexion dienen. Nach einer Verletzung der intra articulation durch einen Kreuzbandriss steigt das Arthroserisiko auf bis zu 95% an.
Die zwei Seitenbänder ligg. Collaterale mediale et laterale dienen der Extension und lassen keine Rotation zu.

Das Sprunggelenk (Articulatio talocruralis – Abb. 3) wird durch die Maleolengabel und der trochlea tali des Sprungbeins gebildet. Dabei handelt es sich beim oberen Sprunggelenk (OSG) um ein Scharniergelenk, welches nur einen Freiheitsgrad besitzt (Extension und Flexion). Bei einem Bänderriss im OSG gibt es zwei Variationen. Das Supinations- oder das Pronationstrauma. Auf der lateralen Seite sichern drei Bänder das OSG. Zum einen das Lig. Talofibulare ant. et. post. das OSG, welches vom Talus zur Fibula läuft und zum anderen das Lig. Calcaneofibulare, Calcaneofibulare, welches den Calcaneus mit der Fibula verbindet.

Abb. 3

Auf der medialen Seite sichern vier Bänder das OSG. Die Lig. Collaterale mediale (Deltaband), erstreckt sich von der tibia zum talus (ant. et post.), tibia zu calcaneus und tibia zum os naviculare. Die beiden Unterschenkelknochen sind über Bänder miteinander verbunden. Es handelt sich hier um eine Syndesmose, durch ein Syndesmoseband, welches die Malleolengabel zusammenhält auf der Vorder- und Rückseite. Häufig kommt es bei einem Riss des Syndesmosebandes zu einer Verletzung des Fibulakopfes, welche auch Weberfraktur genannt wird.

Der Wadenbeinmuskel (M. peroneus longus et brevis – Abb. 4) verläuft von der äußeren Wadenbeinkante, hinter dem Maleolus lateralis entlang.
Der Muskel verläuft lateral an der Achse des unteren Sprunggelenks bis zur Fußunterfläche entlang und ist für die Plantarflexion und Eversion zuständig.

Abb. 4
Abb. 5

Der Fuß (Tarsus – Abb. 5) verfügt über sieben Fußwurzelknochen. Diese werden Talus, calcaneus, os naviculare, os cuboideum und drei os coneiforme genannt. Der Talus ist der erste Knochen des Fußes und geht mit der Malleolengabel eine gelenkige Verbindung ein (OSG). Die Anordnung der Fußwurzelknochen führt zum Längs- und Quergewölbe und dient zur elastischen Energieabgabe bei Belastungen, ähnlich wie bei einer Sprungfeder.

(Appell & Stang-Voss)

Hauptteil

Im Jahr 2017 publizierte die Union of European Football Associations (UEFA) den UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17, in welchem 21 europäische Spitzenvereine (UEFA Champions League Teilnehmer) ihre Verletzungshistorie, die sich über die gesamte Saison und über alle Wettbewerbe erstreckt, dokumentierte und anonymisiert veröffentlichte. Anhand dieses Berichts wollen wir uns nun näher anschauen, welche Verletzungsmuster und Verletzungsraten auf höchsten Fußballniveau auftreten.

Abb. 6

In der Saison 2016/2017 wurden von allen 21 Mannschaften ein Spiel- und Trainingsumfang von 170,000 Stunden gemessen. Dieser Umfang beinhaltet eine Verteilung von 85% Trainingszeit (145,000 Stunden) und 15% Spielzeit (25,000 Stunden). Im Bericht werden die durchschnittlichen Messwerte dem „Team X“ zugeordnet, welches ein imaginäres Team mit durchschnittlichen Messwerten darstellt. Team X (Abb. 6) hatte demnach in der Saison 2016/2017 einen Umfang von 8,500 Stunden (7,500 Stunden Trainings- und 1,000 Spielzeit), welches sich weiter auf 232 Trainingseinheiten und 60 Wettkämpfe aufteilen lässt. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 3)

Verletzungsmuster

Insgesamt gibt es unter den 21 Mannschaften 795 Verletzungen (339 Trainings- und 456 Spielverletzungen), welche 142 schwere Verletzungen (18%) (Verletzungsdauer >28 Tage), 359 muskuläre Verletzungen (45%) und 132 Bänderverletzungen (17%) beinhaltet.

Die Verletzungsrate aller Mannschaften liegt während aller Trainingseinheiten bei knapp 2,5% und während aller Wettkämpfe bei knapp 20%. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 28 und 29)

Für Team X ergibt dies insgesamt 40 Verletzungen (18 Trainings- und 22 Spielverletzungen), was vier schwere Verletzungen, 15 muskuläre Verletzungen und sieben Bänderverletzungen steht.

Abb. 7

Der Ursprung der dokumentierten Verletzungen zeigt auf, dass knapp 90% der Verletzungen die unteren Extremitäten betreffen (Abb. 7). Im gesamten Saisonverlauf sind, sowohl im Trainings- als auch im Spielbetrieb, bei allen Mannschaften die Oberschenkel mit 28,4% am häufigsten verletzt (Abduktoren, Adduktoren), wobei Team X im Trainingsbetrieb eine höhere Verletzungshäufigkeit des Beckens und der Leiste, anstatt des Oberschenkels aufweist.

Nach Verletzungen der Oberschenkel (28,4%), werden Verletzungen des Beckens und der Leiste (16,1%), des Kniegelenks (15,9%) des Knöchels (13,3%), des Unterschenkels und der Achillessehne (10,7%) und des Fußes (4,8%) dokumentiert.

Abb. 8

Die vorliegenden Verletzungen unterscheiden sich auch in der Art der Verletzung (Abb. 8). So sind 45,2% aller Verletzungen Muskelrisse, 
-zerrungen und -krämpfe. Verstauchungen und Bänderverletzungen sind zu 16,4% unter den Verletzungen vertreten. Verletzungen Hämatome, Prellungen und Blutergüsse findet man zu 12,2% auf. Weitere 6,9% der Verletzungen machen Sehnenverletzungen/-risse oder -entzündungen aus.

Für Team X ergibt sich eine kohärente Verteilung, wobei sich mehr Sehnenverletzungen (11,4%) als Hämatome (5,7%) ergaben. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 5)

Abb. 9

Die Verletzungsursachen (Abb. 9) zeigen, dass 19,5% der Verletzungen durch Sprints (ohne Gegnereinwirkung), 15,2% Überbelastung und 12,2% durch Zweikämpfe (mit Gegnereinwirkung) entstehen. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 6)

Die Verletzungsschwere (Abb. 10) liegt mit 45,5% bei „moderat“, was einer Verletzungsdauer von acht bis 28 Tagen entspricht. Anschließend mit 24% findet sich eine „mild[e]“ Verletzungsdauer von vier bis sieben Tagen. Mit 17,4% liegt die Verletzungsschwere „schwer“ mit mehr als 28 Tagen vor der Verletzungsschwere „minimal“ mit 12,4% bei einer Verletzungsdauer von weniger als drei Tagen. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 7)

Abb. 10

Schwere Verletzungen (Abb. 11) begründen sich zu 5,9% durch eine Muskelzerrung des biceps femoris (Grad 1-2), zu 4,4% durch einen Riss (Grad 2) im medial collateral ligament (MCL, Kniegelenk) und zu 2,2% durch eine Zerrung des Adductor longus. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 13)

Abb. 11

In der Analyse über 16 Saisons (Abb. 12) nimmt die Auftrittshäufigkeit von Verletzungen im Trainings- und Spielbetrieb durchschnittlich ab. So lag in der Saison 2001/02 die Verletzungswahrscheinlichkeit bei knapp 10%, und liegt in der Saison 2016/17 bei unter 5%.

Allerdings nahm in dem Zeitraum die durchschnittliche Auftrittswahrscheinlichkeit von Verletzungen für Team X um knapp 0,3% zu. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 30)

Abb. 12
Abb. 13

Muskelverletzungen

Bei Muskelverletzungen (Abb. 13) sind folgende Diagnosen ermittelt. 6,8% Zerrung des rectus femoris (Oberschenkel), 5,3% Adductor Trigger points und 5% Zerrungen des Hamstring.

58,9% der Muskelverletzungen sind durch Zweikämpfe und 35,7% ohne Gegnerkontakt verursacht. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 14) Insgesamt summieren sich 5.314 Verletzungstage durch Muskelverletzungen. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 17)

Abb. 14






Bänderverletzungen

Bei Bänderverletzungen (Abb. 14) sind folgende Diagnosen ermittelt. 4,9% Verstauchung den Syndesmosebands, 4,9% Verstauchung Deltaband, 4,1% Verstauchung lig. lateral.

Abb. 15

94,9% der Bänderverletzungen (Abb. 15) sind ohne Gegnerkontakt verursacht. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 18)

Insgesamt summieren sich 3.602 Verletzungstage durch Bänderverletzungen. (UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17 Seite 21)

Abb. 16

Juniorenfußball

Ein Jugendspieler, der während seiner Karriere häufig verletzt ist, hat möglicherweise Schwierigkeiten, seine Leistungsspitze zu erreichen, da ihm Trainings- und Wettkampfpraxis fehlt. Die Verletzungsempfindlichkeit kann das Potenzial der Spieler beeinträchtigen, ihn dabei behindern herausragende Fähigkeiten zu erwerben und das Niveau des professionellen Fußballs zu erreichen. (Le Gall et al.)

Die Gesamtzahl der Verletzungen bei den Elite-Jugendspielern (Abb. 16) liegt zwischen zwei (Junge et al.) bis 19,4 Verletzungen (Ergün et al.) pro 1.000 Stunden Belastung. Die Verletzungsrate reicht von 9,5 (Le Gall et al.) bis 48,7 Verletzungen (Ergün et al.) pro 1.000 Stunden Spielzeit und 3,7 (Le Gall et al.) bis 11,14 Verletzungen (Brink et al.) pro 1000 Stunden Trainingszeit.

Abb. 17

Das Verletzungsrisiko ist während der Spiele höher als während der Trainingszeit. Ergün et al. beschreibt eine Verletzungsrate, die in Spielen fünfmal höher ist, als im Training. Le Gall et al.Brink et al.Ergün et al. und Peterson et al. untersuchen die Schwere der Verletzungen. Le Gall et al. weist darauf hin, dass in der jüngsten Altersgruppe größere Verletzungen auftreten und dass zwischen den Altersgruppen keine Unterschiede in der Häufigkeit der Verletzungen bestehen. Die Autoren Brink et al. und Ergün et al. stellen fest, dass die meisten Verletzungen über alle Altersgruppen hinweg gering oder minimal waren (Abb. 17).

Le Gall et al. und Peterson et al. stellen fest, dass die meisten Verletzungen geringfügig und mild waren, in ihren Umfragen jedoch keine leichten oder minimalen Verletzungen aufgeführt waren. Le Gall et al. berichten von 35 Verletzungen. In allen Gruppen machten Verstauchungen und Zerrungen 42,9% bzw. 22,9% aller Verletzungen aus.

Brink et al. zeigen, dass 43,1% der Verletzungen aufgrund von Muskeln und Sehnenverletzungen, 26,2% Prellungen und Hämatome und 25% Gelenk- und Bänderverletzungen vorliegen. Dabei betreffen 84,7% die unteren Extremitäten.

Alle Verletzungsmuster können aus Abb. 18 entnommen werden.

Schlussteil

Kritik

Es gilt kritisch zu betrachten, dass ich für den Seniorenfussball lediglich den UEFA Season-Report als Quelle genutzt habe, welcher sich auf die Auswahl der besten Spitzenteams aus dem Leistungssport einer Saison richtet. Ob die Angaben daher auch einfach auf den Breitensport übertragbar sind, bleibt kritisch zu hinterfragen.

Dazu wird für die gemessenen Team X-Daten ein Mittelwert angegeben, welcher oftmals eine große Streuung zwischen dem minimalsten und maximalsten Wert besitzt.

Des Weiteren waren während der Veröffentlichung des Reports noch Spieler verletzt, sodass man ihre langfristigen Verletzungen nur schätzungsweise angeben konnte.

Zusammenfassung

Zusammenfassend sollte man prophylaktisch Muskeln, Bänder und Sehnen der unteren Extremitäten, insbesondere folgender Bereiche trainiert werden: Oberschenkel, Becken und Adduktoren, Kniegelenk, OSG, Wadebein, Achillessehne, Fußes.

Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl im Senioren- als auch im Juniorenfußball die Verletzungsrate im Wettkampf höher als im Trainingsbetrieb ist. Die Trainings- und Wettkampfverletzungsrate der Juniorenspielern ist um den Faktor zwei größer, als bei Seniorenspielern. Eine These kann hierfür sein, dass hohe Belastungen auf Band-, Knorpel- und Sehnenstrukturen eines noch nicht vollends entwickelten Organismus eventuell Verletzungen fördern kann. Eine weitere These für höhere Verletzungsraten kann die Wahl der Spielphilosophie sein. Demnach hat eine Mannschaft, die hohe Ballbesitzwerte besitzt eine niedrigere Verletzungsrate, als eine Mannschaft, die wenig Ballbesitz hat und den Fokus auf Flugbälle, Umschaltspiel und Zweikämpfe legt.

Bedeutend können die Ergebnisse auch für die Jugendarbeit genutzt werden. Anhand dieser Ergebnisse sollten Verletzungen im Leistungs-Juniorenbereich nicht direkt zu einer Ausmusterung führen, sondern in eine langfristige Jugendförderung, und für eine stetige Prophylaxe genutzt, werden.

Anhänge

Quellenangaben

Deutscher Fußball Bund
DFB Mitglieder Statistik 2018
https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/181845-DFB-Statistik_2018.pdf
(abgerufen 03/2019)

Fußballverletzungen.com
http://fussballverletzungen.com/2018/05/22/die-am-haeufigsten-betroffenen-koerperteile-2017-18/#more-2235
(abgerufen 03/2019)

Appell H-J, Stang-Voss C, Batterman N
Funktionelle Anatomie: Grundlagen sportlicher Leistung und Bewegung, Springer 2008

Union of European Football Associations
UEFA Elite Club Injury Study Report 2016/17
https://www.uefa.com/MultimediaFiles/Download/uefaorg/Medical/02/49/97/62/2499762_DOWNLOAD.pdf
(abgerufen 03/2019)

Le Gall F, Carling C, Reilly T, Vandewalle H, Church J, Rochcongar P.
Incidence of injuries in elite French youth soccer players: a 10-season study.
Scand J Med Sci Sports. 2007

Junge A, Cheung K, Edwards T, Dvorak J.
Injuries in youth amateur soccer and rugby players: comparison of incidence and characteristics.
Am J Sports Med. 2004

Brink MS, Visscher C, Arends S, Zwerver J, Post WJ, Lemmink KA. Monitoring stress and recovery: new insights for the prevention of injuries and illnesses in elite youth soccer players.
Int J Sports Physiol Perform. 2014

Peterson L, Junge A, Chomiak J, Graf-Baumann T, Dvorak J.
Incidence of football injuries and complaints in different age groups and skill-level groups.
Am J Sports Med. 2000

Ergün M, Denerel HN, Binnet MS, Ertat KA.
Injuries in elite youth football players: a prospective three-year study.

Acta Orthop Traumatol Turc. 2013 

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